Sonntag, 21. April 2019

Apple-Zulieferer Foxconn plant größten IPO in China seit drei Jahren

Apple-Chef Tim Cook zu Besuch in einer Produktionshalle von Foxconn (Bild Archiv)

Der Apple-Zulieferer Foxconn will mit dem Börsengang seiner auf elektronische Geräte und Industrieroboter spezialisierten Tochter Foxconn Industrial Internet rund 4,26 Milliarden Dollar (27,1 Milliarden Yuan) einnehmen.

Angeboten würden 1,97 Milliarden Aktien zu einem Preis von 13,77 Yuan (2,16 Dollar) je Stück an der Börse in Schanghai, wie die Börse am späten Dienstag mitteilte. Dies wäre der größte Börsengang in China seit drei Jahren.

Der chinesische Apple-Rivale und weltweit viertgrößte Smarphone-Produzent Xiaomi könnte China allerdings noch einen deutlich größeren Börsengang bescheren. Der Technikkonzern hatte Anfang Mai seine Unterlagen für den noch in diesem Jahr geplanten IPO an der Hongkonger Börse eingereicht.

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Wie viel Geld das Unternehmen bei seinem Börsengang erlösen möchte, ging aus den Unterlagen nicht hervor. Aus Bankenkreisen verlautete seinerzeit, dass die Bank bis zu 10 Milliarden Dollar anstrebe. Damit läge der geschätzte Marktwert des vor acht Jahren vom Chinesen Lei Jun gegründeten Unternehmens bei 100 Milliarden Dollar. Es wäre der weltweit größte Börsengang seit dem Jahr 2014.

rei mit Reuters

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