Dienstag, 20. August 2019

Zypern-Rettung Regierung handelt 22-jährige Rückzahlungsfrist aus

Zyperns politische Elite: Rettung in Sicht

Der Rücktritt des zyprischen Finanzministers Michaelis Sarris ging offenbar mit der Einigung der zyprischen Regierung und der internationalen Geldgeber über das Rettungspaket einher. Demnach hat Zypern nun 22 Jahre Zeit, die Hilfskredite abzuzahlen.

Nikosia - Noch vor dem Rücktritt von Finanzminister Michalis Sarris konnte die Regierung Zypern die Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern unter Dach und Fach bringen. Dies teilte Regierungssprecher Christos Stylianides am Dienstag mit.

Zu den Eckpunkten der Vereinbarung mit der Troika von EU, Europäischer Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gehöre eine Rückzahlung der Hilfskredite in Höhe von zehn Milliarden Euro über einen Zeitraum von 22 Jahren, wobei der Zinssatz bei 2,5 Prozent liege.

Außerdem erhalte Zypern für die Haushaltssanierung bis 2018 Zeit statt wie bisher vorgesehen bis 2016. Dasselbe gelte für die geplanten Privatisierungen, sagte Stylianides dem staatlichen Rundfunk Zyperns zufolge.

krk/dpa

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