130-Milliarden-Paket IWF segnet Griechenland-Hilfen ab

Ein Ja aus Washington macht das neue Hilfspaket für Griechenland perfekt. Der IWF beteiligt sich mit 28 Milliarden an den Hilfen. Rund ein Drittel der Summe ist noch aus dem ersten Hilfspaket übrig.
Logo des IWF: Neues Programm über vier Jahre

Logo des IWF: Neues Programm über vier Jahre

Foto: epa Robert Ghement/ picture-alliance/ dpa

Washington - Das zweite Hilfspaket für Griechenland ist endgültig beschlossen. Nach den Euro-Staaten erklärte am Donnerstag auch der Internationale Währungsfonds (IWF) offiziell seine Beteiligung. Der Exekutivrat des IWF billigte erwartungsgemäß einen Kredit über 28 Milliarden Euro, der über vier Jahre laufen soll.

Teil der Summe sind zehn Milliarden Euro aus dem ersten Programm, die bislang nicht verwendet worden sind. Die übrigen 102 Milliarden Euro der neuen Notkredite kommen vom Euro-Rettungsfonds EFSF, der sich über Garantien der Euroländer finanziert. Sie wurden von den Euro-Ländernbereits am Mittwoch genehmigt.

Voraussetzung für das neue Hilfspaket war ein Schuldenschnitt, den Griechenland in der vergangenen Woche umsetzte. Mit den Notkrediten wird die Pleite Athens abgewendet, die andernfalls am 20. März gedroht hätte. Die griechische Regierung muss nun ein umfassendes Privatisierungs- und Sparprogramm umsetzen. Mit seiner Hilfe soll der Schuldenberg von derzeit rund 160 Prozent auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung reduziert werden.

dab/dpa/dapd
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