Notkredite freigegeben Griechenland erhält acht Milliarden Euro

Das pleitebedrohte Griechenland erhält die nächste Finanzspritze von acht Milliarden Euro. Die Euro-Finanzminister gaben am Dienstag in Brüssel die Kredittranche der Euro-Länder frei, die zeitweise auf Eis lag. Ohne das Geld wäre Griechenland Anfang Dezember pleite.
Kann das Geld gut gebrauchen: Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos bekräftigte beim Treffen der Euro-Gruppe erneut den Sparwillen Athens

Kann das Geld gut gebrauchen: Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos bekräftigte beim Treffen der Euro-Gruppe erneut den Sparwillen Athens

Foto: STRINGER/ REUTERS

Berlin - Bei den zugeteilten Notkrediten für Athen handelt es sich um 5,8 Milliarden Euro von den Ländern der Euro-Zone, der Rest kommt vom Internationalen Währungsfonds IWF. Das Geld stammt aus dem alten Hilfsprogramm für Athen aus dem Jahr 2010. Ohne diese Rate wäre Griechenland Anfang Dezember pleite.

Nachdem sich alle griechischen Spitzenpolitiker verbindlich zu dem Spar- und Reformpaket des Landes bekannt haben, waren die Auflagen der EU nun erfüllt. Die Rate lag seit Anfang November auf Eis.

Die Euro-Länder und der IWF hatten diese - bereits von den Finanzministern gebilligte - Auszahlung zurückgehalten, nachdem der scheidende Ministerpräsident Giorgos Papandreou eine Volksabstimmung über das Paket angekündigt hatte, die inzwischen aber wieder vom Tisch ist.

Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos bekräftigte bei dem Treffen den Sparwillen Athens: "Wir haben den notwendigen politischen Konsens, wir haben die nötige nationale Einheit und auch die nationale Entschlossenheit voranzugehen."

la/dpa-afx
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