Griechenland Poker um Regierungsbildung

Der Machtpoker in Athen geht weiter: Die Präsident des Europäischen Gerichtshofs, Vassilios Skouris, gilt als aussichtsreicher Kandidat, um die neue Übergangsregierung zu führen. Der bisherige Favorit Lucas Papademos hat offenbar den Rückhalt der Parteien verloren.
Scheidender Premier Giorgos Papandreou: Nachfolge noch immer unklar

Scheidender Premier Giorgos Papandreou: Nachfolge noch immer unklar

Foto: AFP

Athen - Die Präsident des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Vassilios Skouris, könnte nach Informationen aus Kreisen der griechischen Sozialisten neuer Regierungschef des Landes werden. Auf diesen Kandidaten habe man sich geeinigt, erfuhr Reuters am Mittwoch aus den Kreisen der Partei.

Der bisherige Finanzminister Evangelos Venizelos werde seinen Posten behalten, hieß es zudem. In den Medien war zunächst der Ex-EZB-Vize Lucas Papademos als Favorit auf die Nachfolge von Ministerpräsident Giorgos Papandreou gehandelt worden. Papademos habe aber Bedingungen für die Regierungsbildung gestellt und den Rückhalt der großen Parteien verloren, hieß es.

Nach Angaben aus Papandreous Büro sollen die Zusammensetzung und die Führung der neuen Übergangsregierung noch am Mittwoch bekannt gegeben werden.

la/reuters

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