Stellenzuwachs US-Arbeitslosigkeit auf Zweijahrestief

Ein unerwartet starker Beschäftigungszuwachs hat die Arbeitslosenquote in den USA im März auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gedrückt. Im März sind in den USA 216.000 neue Jobs entstanden - die Erholung der Konjunktur wirkt sich damit auch auf die Beschäftigung aus.
Jobs, Jobs, Jobs: Mit einer beispiellosen Geldschwemme versuchen Regierung und US-Notenbank, den Arbeitsmarkt wieder zu beleben

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Foto: DPA

Washington - Die Arbeitslosenquote in den USA sank von 8,9 Prozent im Vormonat auf 8,8 Prozent, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Zahl der Erwerbstätigen nahm mit 216.000 so stark zu wie seit zehn Monaten nicht mehr.

Analysten hatten ledglich mit einem Plus von 190.000 gerechnet. Im Februar und Februar wurden zudem insgesamt 7000 Stellen mehr geschaffen als zunächst gemeldet. "Die allmähliche Erholung der Beschäftigung setzt sich fort", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Allerdings stagnieren die Löhne.

Die Erholungszeichen vom US-Arbeitsmarkt haben unterdessen den Dollar angetrieben. Der Euro fiel am Mittag nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes für März um gut einen halben US-Cent auf 1,4096 Dollar zurück. Zur japanischen Währung kletterte der Dollar auf bis zu 84,39 Yen.

la/reuters/dapd
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