Libyen Gas- und Ölimporteur für Deutschland

Libyen gehört zu den wenigen Ländern, aus denen der langjährige Exportweltmeister Deutschland mehr Waren bezieht als dort absetzt. 2010 fanden Waren im Wert von 3,1 Milliarden Euro den Weg nach Deutschland - das waren gut zehn Prozent mehr als 2009.
Der Diktator schlägt zurück: Moammar Gaddafi lässt im staatlich gelenkten Fernsehen seine Anhänger auflaufen. Bei den Protesten kamen bereits zahlreiche Oppositionelle ums Leben

Der Diktator schlägt zurück: Moammar Gaddafi lässt im staatlich gelenkten Fernsehen seine Anhänger auflaufen. Bei den Protesten kamen bereits zahlreiche Oppositionelle ums Leben

Foto: AP/ Libyan state television

Berlin - Damit belegt Libyen Platz 38 in der Rangliste der wichtigsten deutschen Importländer. Gekauft wurden fast ausschließlich Erdöl, Erdgas sowie Mineralöl- und Kokereiprodukte. Energiekonzerne wie RWE oder die BASF-Tochter Wintershall sind seit Jahren in dem Wüstenstaat aktiv.

Umgekehrt setzten deutsche Unternehmen in dem nordafrikanischen Land Waren im Wert von knapp einer Milliarde Euro ab. Damit sank der Umsatz im Vergleich zu 2009 um mehr als 12 Prozent. Gefragt waren in Libyen vor allem die klassischen deutschen Exportschlager: Maschinen und Fahrzeuge.

Mehr lesen über

Verwandte Artikel

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.