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Weizen, Zucker, Kaffee: Welche Agrarrohstoffe teurer werden

Foto: A3250 Oliver Berg/ dpa

UN warnt Lebensmittel teuer wie nie

Die Nahrungsmittelpreise weltweit haben eine neuen Höchststand erreicht und steigen in hohem Tempo weiter an. Die UN-Organisation FAO warnt vor dramatischen Folgen für die armen Länder, sollte spekulatives Geld die Preise weiter in die Höhe treiben.

Rom - Die zwischen Dezember und Januar verzeichnete Teuerung sei die höchste jemals festgestellte, gab die in Rom ansässige UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am Donnerstag bekannt. Im Januar seien vor allem die Preise für Lebensmittel bis auf Fleisch stark angestiegen.

"Die neuen Daten zeigen, dass der Aufwärtstrend bei Lebensmittelpreisen nicht nachlässt", warnte Abdolreza Abbassian, Ökonom und FAO-Experte für den Getreidemarkt. Die Preise würden höchstwahrscheinlich auch in den kommenden Monaten hoch bleiben.

Dies sei sehr zum Nachteil der armen Länder, die schon jetzt große Probleme hätten, ausreichend Nahrung zu importieren. Außerdem würden die Armen leiden, die den Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssten.

Im Januar waren in Algerien Aufstände ausgebrochen wegen der Verteuerung der Lebensmittel. Auch bei den Protesten in Tunesien spielten die steigenden Nahrungsmittelpreise eine gewisse Rolle.

la/dpa

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