Weltwirtschaftsgipfel 5000 Soldaten im Einsatz

Der Schweizer Nobelskiort wird zum Hochsicherheitstrakt. 5000 Soldaten werden den Weltwirtschaftsgipfel in Davos sichern. Der Luftraum wird eingeschränkt und die Luftwaffe überfliegt den Tagungsort mit Kampfjets.
Strenge Sicherheitsmaßnahmen: 2500 Entscheidungsträger aus aller Welt werden erwartet, darunter 35 Staats- und Regierungschefs

Strenge Sicherheitsmaßnahmen: 2500 Entscheidungsträger aus aller Welt werden erwartet, darunter 35 Staats- und Regierungschefs

Foto: CHRISTIAN HARTMANN/ REUTERS

Genf - 5000 Schweizer Soldaten sollen das am Mittwoch beginnende Weltwirtschafsforum in Davos sichern. Am Montag begannen Soldaten damit, Absperrzäune vor den Veranstaltungsorten im exklusiven Schweizer Skiort zu errichten. Nach Angaben des Schweizer Verteidigungsministeriums wird die Luftwaffe des Landes während des Treffens Überwachungsflüge abhalten.

Vom heutigen Dienstag an bis zum Ende des Gipfels am Sonntag wird zudem die Nutzung des Luftraums in der Region eingeschränkt. Die Schweiz rechnet mit Kosten für die Sicherheit in Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken (1,15 Millionen Euro).

Das Weltwirtschaftsforum findet jedes Jahr in Davos statt. An dem Treffen nehmen hohe Manager und Regierungsvertreter teil. Dieses Jahr werden 2500 Entscheidungsträger aus aller Welt erwartet, unter ihnen 35 Staats- und Regierungschefs. Wegen des Anschlags im Flughafen Moskau-Domodedowo mit mindestens 35 Toten verschob Russlands Staatschef Dmitri Medwedew seine geplante Reise nach Davos.

Titel des Treffens ist 2011 "Gemeinsame Normen für eine neue Realität". Diskutiert werden soll unter anderem über eine Reform des weltweiten Währungssystems.

sk/afp
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