Ukraine-Newsblog Total will kein Erdöl aus Russland mehr kaufen ++ Wegen Ukraine-Krieg mehr Firmenpleiten in Europa

Der französische Energieriese Total will bis zum Jahresende kein russisches Erdöl mehr kaufen. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine weltweit Firmen in Europa in Mitleidenschaft ziehen. Die wichtigsten News.
Auswirkungen des Krieges: Der Angriff von Russland auf die Ukraine hat weltweit massive Auswirkungen

Auswirkungen des Krieges: Der Angriff von Russland auf die Ukraine hat weltweit massive Auswirkungen

Foto: YVES HERMAN / REUTERS

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Total will kein Erdöl aus Russland mehr kaufen

  • Experten fürchten wegen Ukraine-Krieg mehr Firmenpleiten in Europa

  • Stahlindustrie warnt vor Erdgasembargo gegen Russland

  • Zahl der Ukraine-Flüchtlinge auf mehr als 3,5 Millionen gestiegen

  • Bereits 78 russische Flugzeuge im Ausland beschlagnahmt

19.30 Uhr - Der französische Energieriese Total will bis zum Jahresende kein russisches Erdöl mehr kaufen. Es sollten keine neuen Verträge mehr geschlossen oder bestehende verlängert werden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Bereits zuvor hatte Total bekannt gemacht, kein russisches Erdöl mehr auf dem Spotmarkt, also kurzfristig, zu kaufen.

18.30 Uhr - Die Fläche für die Frühjahrsaussaat in der Ukraine könnte sich Agrarminister Roman Leschtschenko zufolge in diesem Jahr mehr als halbieren. Statt der ursprünglich erwarteten 15 Millionen Hektar dürfte sie nun bei etwa sieben Millionen Hektar liegen. Dabei werde weniger Mais ausgesät. "Wir haben große Mais-Vorräte", sagt er der Nachrichtenagentur Reuters. "Wie wir sie später exportieren, ist eine sehr schwierige Frage." Sein Ministerium habe die Landwirte aufgefordert, mehr Weizen, Buchweizen, Hafer, Hirse und Gerste anzubauen. "Gegenwärtig steht die Frage der Lebensmittelsicherheit im Vordergrund." Eine Vorhersage für die Getreideernte im Gesamtjahr 2022 lehnt Leschtschenko ab.

17.15 Uhr - IWF-Chefin Kristalina Georgiewa rechnet nicht mit einer Rezession der Weltwirtschaft im Zuge des Krieges in der Ukraine. Die im April anstehenden neuen Prognosen des IWF dazu würden aber wohl eine Verlangsamung zeigen. Einige Schwellenländer kämpften noch mit der Corona-Pandemie und stünden nun vor einer möglichen Rezession, die wahrscheinlicher werde durch die hohen Lebensmittel- und Energiepreise.

16.45 Uhr - Europäische Firmen, die von den Sanktionen gegen Russland betroffen sind, können demnächst bis zu 400.000 Euro an Staatshilfen bekommen. Das geht aus einem Dokument der Europäischen Kommission hervor, das Reuters einsehen konnte. Von der Lockerung der Regeln für Staatshilfen sollen Tausende Firmen profitieren, deren Lieferketten durch den Krieg in der Ukraine und die deswegen gegen Russland verhängten Sanktionen nicht mehr funktionieren.

16.30 Uhr - Bislang haben die USA Verteidigungskreisen zufolge keine konkreten Hinweise auf einen unmittelbaren Einsatz von russischen biologischen oder chemischen Waffen in der Ukraine.

16.00 Uhr - Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine werden Experten zufolge weltweit den Handel schwächen, vor allem aber Firmen in Europa in Mitleidenschaft ziehen. Der Kreditversicherer Euler Hermes rechnet deswegen mit mehr Unternehmenspleiten, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie hervorgeht. Der europäische Wirtschaftsverband Eurochambres macht bereits eine hohe Unsicherheit aus, die zulasten von Investitionen gehen wird. Die deutsche Wirtschaft setzt sich daher, auch wenn die Coronavirus-Pandemie allmählich ihren Schrecken verliert, für weitere Staatshilfen ein - dieses Mal vor allem für energieintensive Bereiche, die am stärksten unter den jüngsten Preissteigerungen leiden.

15.45 Uhr - Polen hat nach eigenen Angaben den USA den Ausschluss Russlands aus der Gruppe der 20 größten Industrie- und Schwellenländer vorgeschlagen. Die Reaktionen darauf seien positiv gewesen, teilt Wirtschafts- und Technologieminister Piotr Nowak mit. Der Vorschlag sei bei Treffen in der vergangenen Woche in Washington besprochen worden und solle nun US-Präsident Joe Biden vorgelegt werden. An den Treffen habe unter anderen Handelsministerin Gina Raimondo teilgenommen. Von ihrem Ministerium gab es zunächst keine Stellungnahme zu einem etwaigen G20-Ausschluss.

15.30 Uhr - Für die 300.000 Einwohner von Cherson werden dem ukrainischen Außenministerium zufolge Lebensmittel und Medizinprodukte knapp. "Aufgrund der russischen Blockade stehen die 300.000 Einwohner von Cherson vor einer humanitären Katastrophe", twittert der Sprecher des Ministeriums, Oleg Nikolenko. "Dennoch verweigert Russland einen Fluchtkorridor, um Zivilisten aus der Stadt zu lassen." Vor Russland gibt es keine unmittelbare Stellungnahme dazu.

15.15 Uhr - Das Gesundheitssystem in Moldau kommt der zuständigen Ministerin Ala Nemerenco zufolge durch die Flüchtlinge aus der Ukraine an seine Grenzen. Sie bittet die EU und die UN daher um Hilfe. Mehr als 331.000 Menschen seien seit Beginn des Krieges aus der Ukraine nach Moldau geflüchtet. Davon seien 100.000 noch im Land. "Die Möglichkeiten des Landes sind begrenzt", sagt Nemerenco bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Weltgesundheitsorganisation WHO. "Wir wollen nicht, dass das zu einer Belastung für die Bevölkerung wird."

13.45 Uhr - Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, ist nach Angaben eines Sprechers auf dem Weg zu Gesprächen in Moskau. Für Mittwoch und Donnerstag seien im laufenden Dialog über den Konflikt in der Ukraine Begegnungen in der russischen Hauptstadt geplant, erklärt Jason Straziuso in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters. Details wurden nicht bekannt. Maurer war kürzlich in Kiew, um sich dort für einen besseren Schutz von Zivilisten und einen leichteren Zugang für die Lieferung von Hilfsgütern einzusetzen.

13.00 Uhr - Die Stahlindustrie in Deutschland mit Schwergewichten wie Thyssenkrupp und Salzgitter hat vor den Folgen eines Embargo russischer Erdgasimporte gewarnt. "Ohne Erdgas aus Russland wäre eine Stahlproduktion zurzeit nicht möglich", erklärte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag. Stahl sei der Basiswerkstoff und Ausgangspunkt nahezu aller industriellen Wertschöpfungsketten. "Ein unmittelbarer Importstopp von russischem Gas würde daher nicht nur zu Produktionsstillständen in der Stahlindustrie, sondern auch zu einem Einbruch der Industrieproduktion in Deutschland und der EU führen."

12.45 Uhr - Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi trifft nach Angaben seines Büros in Scharm El-Scheich mit dem israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett und dem Kronprinzen von Abu Dhabi, Muhammad bin Sajid, zusammen. Gegenstand des Gesprächs seien die Stabilität auf dem Energiemarkt sowie die Sicherheit der Lebensmittelversorgung.

12.30 Uhr - Die Niederlande haben nach eigenen Angaben russische Vermögenswerte und Transaktionen im Volumen von 392 Millionen Euro eingefroren. Das erklärt das Finanzministerium in einem Brief an das Parlament.

12.15 Uhr - Israel hat ein Feldkrankenhaus in Mostyska im Westen der von Russland angegriffenen Ukraine eröffnet. Auf einem Live-Video von der Zeremonie waren mehrere weiße langgestreckte Zelte zu sehen. Das 66-Betten-Lazarett soll von insgesamt 65 Ärzten und Pflegekräften aus ganz Israel betrieben werden. Es könne bis zu 150 Patienten gleichzeitig versorgen, teilte das verantwortliche Schiba-Krankenhaus aus der Nähe von Teal Aviv mit.

12.00 Uhr - Seit Beginn des Krieges sind in der Ukraine zehn Krankenhäuser vollständig zerstört worden. Das teilt das ukrainische Gesundheitsministerium mit.

Italiens Ministerpräsident Mario Draghi sagt der Ukraine Unterstützung bei ihrem Bestreben nach einem EU-Beitritt zu. Der Widerstand des Landes gegen die russische Invasion sei heldenhaft, sagt Draghi nach der Video-Ansprache von Präsident Wolodymyr Selenskyj im italienischen Parlament. "Die Arroganz der russischen Regierung kollidiert mit der Würde des ukrainischen Volkes."

Russland fordert mehr Aktivität und Substanz in den Gesprächen mit der Ukraine über einen Waffenstillstand. Der Sprecher des russischen Präsidialamtes, Dmitri Peskow, sagt weiter, sein Land habe nicht die Absicht, die detaillierten Forderungen an die Ukraine publik zu machen.

11.45 Uhr - Russland sieht die Ukraine ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge als Tor zu Europa. Dahin wollten sie vorstoßen, sagt Selenskyj in einer Ansprache an das italienische Parlament. "Aber Barbarei darf man nicht zulassen." Die Ukraine laufe Gefahr, die Invasion nicht zu überleben.

11.00 Uhr - 78 russische Flugzeuge sind einem Medienbericht zufolge im Zuge der westlichen Sanktionen im Ausland beschlagnahmt worden. Allerdings hätten russische Fluggesellschaften fast 800 Flugzeuge in Russland registriert, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verkehrsministerium in Moskau. Bei der Wartung der Flugzeuge wolle sich Russland an den Erfahrungen des Iran in einer ähnlichen Situation orientieren. Airbus, Boeing und andere Unternehmen der Branche haben als Reaktion auf die russische Invasion der Ukraine und die westlichen Sanktionen ihre Lieferungen und Wartungsarbeiten für die russischen Fluggesellschaften eingestellt. Die Airlines erhalten damit keine Ersatzteile mehr und werden auch technisch nicht mehr unterstützt.

10.15 Uhr - Die Zahl der Ukraine-Flüchtlinge ist nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) auf mehr als 3,5 Millionen gestiegen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR nennt die Zahl von fast 3,53 Millionen Menschen. Mehr als zwei Millionen von ihnen seien ins benachbarte Polen geflohen, erklärt das UNHCR.

09.45 Uhr - Die ukrainische Regierung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Kämpfe mit Russland innerhalb von zwei bis drei Wochen enden könnten. Das sagt der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Olexij Arestowytsch, in einem Fernsehinterview. Das Hauptziel der russischen Truppen sei, die Hauptstadt Kiew unter ihre Kontrolle zu bringen. Aber dies zu versuchen sei "Selbstmord", erklärt Arestowytsch. Angaben aus dem Kriegsgebiet können unabhängig nicht überprüft werden.

09.30 Uhr - Die ukrainischen Behörden fordern zur Evakuierung der Stadt Boryspil auf, die nahe dem gleichnamigen internationalen Flughafen der Hauptstadt Kiew liegt. "Ich rufe die Zivilbevölkerung dazu auf, klug zu sein, sich an unser Call-Center zu wenden und die Stadt zu verlassen, sobald sich die Möglichkeit dafür ergibt", sagt Bürgermeister Wolodymyr Borysenko in einer Videobotschaft. Es gebe bereits Gefechte in der Umgebung.

09.00 Uhr - Die ukrainische Regierung konzentriert sich bei der Rettung von Zivilisten auf die eingeschlossene Stadt Mariupol. Das erklärt Vize-Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk. Dabei erwähnt sie jedoch keine neuen Vereinbarungen mit Russland für die Einrichtung von Fluchtkorridoren. Die stellvertretende Regierungschefin listet eine Reihe von Treffpunkten auf, von denen aus der Versuch unternommen werden soll, Zivilisten mit Bussen in Sicherheit zu bringen. Mariupol ist allerdings nicht auf der Liste. Die südostukrainische Hafenstadt mit einst 400.000 Einwohnern liegt mittlerweile weitgehend in Trümmern. Die Situation für die Menschen gilt als katastrophal.

07.30 Uhr - Der Fraktionschef der konservativen Parteiengruppe EVP im Europäischen Parlament, Manfred Weber, hat sich für eine Verteilung der ukrainischen Kriegsflüchtlinge in Europa per Quote ausgesprochen. Das wäre idealerweise der Weg, sagt der CSU-Politiker im ZDF. "Nach diesem brutalen Angriffskrieg" gebe es jetzt in ganz Europa Solidarität. "Deswegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über eine faire Verteilung zu reden."

07.00 Uhr - Die Vollversammlung der Vereinten Nationen soll am Mittwoch zu Beratungen über eine weitere Resolution im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zusammenkommen. Für die Beschlussvorlage mit dem Namen "humanitäre Folgen der Aggression gegen die Ukraine" wurde mit breiter Zustimmung in dem mit 193 Mitgliedern größten UN-Gremium gerechnet. Diplomaten zufolge war es wahrscheinlich, aber nicht absolut sicher, dass es am selben Tag auch zu einer Abstimmung kommt.

06.30 Uhr - Offenbar in Erwartung russischer Angriffe hat der Bürgermeister von Boryspil die Zivilbevölkerung zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Sein Aufruf gelte auch für alle Zivilisten, die aus anderen Teilen der Ukraine in die südöstlich von Kiew gelegene Stadt geflüchtet seien, sagte Wolodymyr Borissenko in der Nacht zum Dienstag.

Das geschah in der Nacht

04.30 Uhr - Die russische Regierung hat am Montag angekündigt, dass sie die Friedensverhandlungen mit Japan zur formellen Beilegung eines bis zum Zweiten Weltkrieg zurückreichenden Streits nicht mehr weiterverfolgt. Als Begründung führte das Außenministerium in Moskau die »offen feindselige Haltung« an, die Japan mit Blick auf den russischen Militäreinsatz in der Ukraine eingenommen habe. Tokio protestierte dagegen »aufs Schärfste«.

04.00 Uhr - Die Entwicklungsorganisation Oxfam warnt vor einer drohenden Hungerkrise in Ostafrika. Grund dafür sei unter anderem der Krieg in der Ukraine, sagte die Vorstandsvorsitzende Gabriela Bucher. »Ostafrika steht vor einer zutiefst alarmierenden Hungerkrise. Gebiete in Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan und darüber hinaus erleben eine Katastrophe. Selbst wenn die Regenfälle noch in diesem Monat einsetzen, wird sich die Situation nicht komplett entspannen«, so Bucher.

03.15 Uhr - Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben in der von ihr besetzten Stadt Cherson auf Demonstranten geschossen. »In Cherson schossen die Besatzer auf Menschen, die friedlich, ohne Waffen, hinausgegangen waren, um zu protestieren. Für die Freiheit – für unsere Freiheit«, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Video.

02.15 Uhr - Die ukrainische Spionageabwehr hat ein mögliches Attentat auf Präsident Selenskyj nach eigenen Angaben gestoppt. Eine Gruppe von russischen Saboteuren, angeführt von einem Geheimdienstler, sei in der Stadt Uschgorod im Dreiländereck zwischen der Ukraine, der Slowakei und Ungarn festgenommen worden. Das berichtete die Agentur Unian in der Nacht zum Dienstag.

Seit Wochen in grüner Kluft: Angeblich hatte eine Gruppe russischer Saboteure Präsident Selenskyj im Visier

Seit Wochen in grüner Kluft: Angeblich hatte eine Gruppe russischer Saboteure Präsident Selenskyj im Visier

Foto: Uncredited / dpa

01.45 Uhr - US-Präsident Joe Biden bekräftigt Vorwürfe, Russland erwäge den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine. Russland beharre auf dem erfundenen Vorwurf, die Ukraine verfüge über biologische und chemische Waffen. Das sei ein klares Zeichen dafür, dass Russlands Präsident Wladimir Putin selbst den Einsatz solcher Waffen in Betracht ziehe.

01.15 Uhr - Die USA erwägen Einreise-Erleichterungen für Menschen aus der Ukraine. Die Regierung prüfe, ob es ukrainische Staatsangehörige gebe, die zum Beispiel nicht sicher in Europa bleiben könnten und für die eine Ansiedlung in den Vereinigten Staaten eine bessere Option sei, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag in Washington. Dabei arbeite man mit Uno-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und Europäischer Union zusammen. Die Anerkennung als Flüchtling in den USA kann Jahre dauern.

01.00 Uhr - Der ukrainische Präsident will über alle in Verhandlungen mit Russland erzielten Vereinbarungen landesweit per Volksabstimmung entscheiden lassen. Das kündigte Staatschef Selenskyj im Fernsehen an. Die abschließende Form von Kompromissen mit Russland über Sicherheitsgarantien sowie über die besetzten Gebiete der Ukraine müsse in einem Referendum abgesegnet werden. Beide Kriegsparteien verhandeln derzeit miteinander. Konkrete Vereinbarungen gibt es aber bislang noch nicht.

mit Nachrichtenagenturen