Donnerstag, 25. April 2019

Diversity Bunt, bunter, besser - nur wer auf Vielfalt setzt, überlebt

Karneval der Kulturen (in Berlin): Innovationen entstehen nicht auf Knopfdruck, sondern in einem kreativen Arbeitsumfeld, das die Beteiligung und Einbeziehung unterschiedlichster Talente möglich macht. Der Mix macht den Unterschied.

3. Teil: "Wir stellen kluge Köpfe ein, damit sie uns sagen, was wir tun können"

Warum nur zaudern und zögern so viele Firmenlenker obwohl ihr Verhalten dem eigenen wirtschaftlichen Wohl zuwiderläuft? Wo die Innovativen den lange ersehnten Kulturwandel erblicken, tun sich die Veränderungsunwilligen schwer, sich von jahrzehntelangen Gepflogenheiten zu verabschieden.

Je hierarchischer und "einfältiger" bisher ein Unternehmen geführt wurde, desto größer die Vorbehalte, sich neuen Arbeits-und Führungskulturen zu öffnen.

Doch die Abkehr von eingespielten Denk-und Handlungsmustern ist alternativlos. Vielfalt verlangt nach neuer Führung- und umgekehrt. Wer das Thema ernst nimmt, muss sich von einem patriarchalischen Führungsstil genauso verabschieden wie von einer Personalplanung, die Mitarbeiter lediglich als austauschbare Arbeitskräfte denn als unverwechselbare Persönlichkeiten betrachtet.

Niemand hat das treffender auf den Punkt gebracht als Apple-Gründer Steve Jobs: "Es macht keinen Sinn, kluge Köpfe einzustellen und ihnen dann zu sagen, was sie zu tun haben. Wir stellen kluge Köpfe ein, damit sie uns sagen, was wir tun können."

Apple ist mit dieser Strategie bislang bestens gefahren- jüngst wurde das Unternehmen wieder zur wertvollsten Marke der Welt gekürt.

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