Putins Marionette Medwedew beschwört Zahlungsunfähigkeit Europas

Russlands Ex-Präsident und Putin-Scherge Dmitri Medwedew glaubt, dass bei einer Zahlungsunfähigkeit Russlands auch Europa in große wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten werde.
Kriegsverbrecher unter sich: Wladimir Putin und Dmitri Medwedew

Kriegsverbrecher unter sich: Wladimir Putin und Dmitri Medwedew

Foto: Ivan Sekretarev/ dpa

Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat Europa davor gewarnt, bei einer Zahlungsunfähigkeit seines Landes selbst in große wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. "Die Zahlungsunfähigkeit Russlands könnte zur Zahlungsunfähigkeit Europas werden", schrieb der Vizechef des russischen Sicherheitsrats im Nachrichtenkanal Telegram. Zugleich warf er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor, sein Land in den Bankrott treiben zu wollen. Von der Leyen hatte sich zuvor für weitere Sanktionen und rasche Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.

Medwedew warnte die Europäer zudem vor weiteren Folgen der Sanktionen, die wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine gegen Russland verhängt wurden. Als Beispiele nannte er eine Hyperinflation sowie einen Mangel an Grundnahrungsmitteln, der bald in Deutschland und Europa herrschen könnte. Bei den westlichen Partnern werden Medwedews Äußerungen als Zeichen gewertet, dass die Sanktionen gegen Russland Wirkung zeigen.

Die Flüchtlinge aus der Ukraine könnten zudem eine "Welle von Gewaltverbrechen" zu Folge haben, ergänzte Medwedew, der von 2008 bis 2012 als Putins Marionette im Amt des Präsidenten installiert war.

la/dpa
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