Inflationsrate Januar Inflation schwächt sich ab, Energie kostet weniger

Die Preise für die Verbraucher sind im Januar langsamer gestiegen

Die Preise für die Verbraucher sind im Januar langsamer gestiegen

Foto: Tobias Hase/ picture alliance / dpa

Die deutschen Verbraucherpreise sind zu Jahresbeginn langsamer gestiegen. Die Inflationsrate sank im Januar überraschend auf 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer erste Schätzung mitteilte.

Damit liegt die Teuerungsrate weiter unter der Zielmarke von knapp 2 Prozent, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) als ideal für die Wirtschaft erachtet wird. Im Dezember betrug die Teuerungsrate noch 1,7 Prozent, während sie im Gesamtjahr 2017 mit 1,8 Prozent so hoch ausfiel wie seit 2012 nicht mehr.

Größter Preistreiber waren zu Jahresbeginn die Nahrungsmittel. Sie kosteten 3,1 Prozent mehr als im Januar 2017. Energie verteuerte sich dagegen nur noch um 0,9 Prozent. Bei Dienstleistungen gab es einen Preisaufschlag von 1,6 Prozent, bei Wohnungsmieten von 1,7 Prozent.

mg/rtr
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