Donnerstag, 27. Juni 2019

Umsatzsprung Kauffreudige Konsumenten erfreuen Einzelhändler

Mit 5,2 Prozent gelang dem Lebensmittelhandel in überdurchschnittliches Wachstum

Trotz der Rekordpreise für Benzin haben die Deutschen dem Einzelhandel im März den größten Umsatzsprung seit knapp einem Jahr beschert. Vor allem den Supermärkten gelang ein überdurchschnittliches Wachstum.

Berlin - Die Einnahmen im Einzelhandel stiegen im März im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das war der stärkste Anstieg seit Juni 2011. Im Februar hatte es nur zu einem Miniplus von 0,1 Prozent gereicht. Preisbereinigt (real) blieb ein Wachstum von 0,8 Prozent übrig.

Der Einzelhandel erwies sich damit im ersten Quartal als Konjunkturstütze. Der Umsatz lag um 4,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Real gab es einen Zuwachs von 2,5 Prozent.

Dem Lebensmittelhandel sowie Supermärkten und Warenhäusern gelang mit 5,2 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum, während die Geschäfte mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten nur um 2,3 Prozent zulegten.

Der Branchenverband HDE sagt für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent voraus. Als Risiken sieht er vor allem die steigenden Preise für Benzin, Diesel und Energie. Das von der Nürnberger GfK durch eine Verbraucherumfrage im April ermittelte Konsumklima trübte sich wegen der Rekordpreise für Kraftstoffe den zweiten Monat in Folge ein, nachdem es zuvor sechs Anstiege in Folge gegeben hatte.

mg/rtr

© manager magazin 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung