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Irren ist menschlich

Prognosen: Erstens kommt es anders, zweitens als man schreibt. Wie Experten in mm daneben lagen.
aus manager magazin 9/2001

"Telephon-Schaltkonferenzen werden künftig konventionelle Treffen weitgehend ablösen."

(aus einem mm-Beitrag 10/1978).

"Die Roboter werden Ende der 80er Jahre auch die Haushalte erobern. Der Butler wird abgelöst durch den Roboter, und das mechanische Hausmädchen wird nicht nur normale Küchenarbeit verrichten, sondern auch größere Geräte reparieren können."

Joseph Engelberger, President der Unimation Inc., in mm 9/1981.

"Wir erwarten weder den Weltsieg des Kommunismus noch des Kapitalismus. Eine einfache Rückkehr der kommunistischen Länder zum Kapitalismus ist so unvorstellbar wie etwa nach der Französischen Revolution eine Rückkehr zur feudal-agrarischen Gesellschaft."

Politologie-Professor Ossip Flechtheim in einem mm-Beitrag (8/1973).

"Der rigide Polizeistaat China wird für ausländische Investoren immer unattraktiver. Das Land fällt in den 90er Jahren weit zurück."

Die beiden Wissenschaftler Simon Lunn und Michael Noelke im mm-Szenario "Die Welt im Jahr 2000" (12/1989).

"Firmen wie Triumph-Adler"

Der damalige TA-Chef Peter Niedner auf die Frage, welche Unternehmenstypen im Jahr 2000 oben sein werden (mm 11/1983).

"Innerhalb der nächsten 20 Jahre könnten genetisch veränderte Pflanzen und Nutztiere eine Revolution in der Landwirtschaft herbeiführen. Durch Klonen und Veränderung des genetischen Materials hoffen die Forscher, Pflanzentypen entwickeln zu können, die auch unter ungünstigen Bedingungen gedeihen."

Aus einem mm-Artikel über Zukunftstechnologien (9/1981).

"DaimlerChrysler wird mit seiner Ertragskraft zu den führenden Unternehmen der Welt gehören."

Jürgen Schrempp in einem mm-Interview (11/1998)

"Japan wird im Jahr 2000 die wohl wichtigste internationale Finanzmacht darstellen. Nichts kann die Japaner daran hindern, auch auf den Märkten verstärkt Konkurrenz zu entfachen, auf denen Länder wie die Bundesrepublik heute vorn liegen, wie bei Chemieerzeugnissen, höherwertigen Automobilen und Investitionsgütern."

Gerhard Fels im mm-Szenario "Die Welt im Jahr 2000" (12/1989).

"Ich sehe das Ende der Welt. Wir werden mit höchster Wahrscheinlichkeit die nächsten 20 Jahre nicht überleben. Der bedrohliche Zustand, in dem wir leben, ist Folge einer Weltanschauung, die auf moderner Wissenschaft gründet. Und der Computer ist das Symbol dieser Weltanschauung."

Joseph Weizenbaum, MIT-Professor und Computerexperte (mm 7/1980).

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