8,3 Prozent Arbeitslosigkeit in Eurozone stagniert

Kurzarbeit und andere Maßnahmen der Politik gegen die Corona-Krise zeigen Wirkung: Die Arbeitslosigkeit ist in der Eurozone zuletzt nicht mehr gestiegen.
Arbeitsagentur gefragt: In der Corona-Krise stieg die Arbeitslosigkeit - aber nicht so sehr wie in früheren Krisen

Arbeitsagentur gefragt: In der Corona-Krise stieg die Arbeitslosigkeit - aber nicht so sehr wie in früheren Krisen

Foto: A3250 Oliver Berg/ dpa

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone hat sich im Februar kaum verändert. Die Arbeitslosenquote habe wie bereits im Januar 8,3 Prozent betragen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Allerdings wurde der Januar-Wert nach oben revidiert. Zuvor hatte Eurostat für den Jahresauftakt nur eine Quote von 8,1 Prozent gemeldet. Analysten hatten für Februar mit einer Quote von 8,1 Prozent gerechnet.

Laut Eurostat waren im Februar in den 19 Ländern mit der Euro-Währung fast 13,6 Millionen Menschen arbeitslos, in den 27 EU-Ländern waren fast 16 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Von Januar auf Februar ist die Arbeitslosigkeit nur leicht gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch sind im Euroraum 1,51 Millionen Menschen mehr arbeitslos, während in der EU 1,92 Millionen Menschen mehr ohne Job sind.

Seit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr 2020 ist die Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen, allerdings wesentlich schwächer als in der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren nach 2008. Wesentlicher Grund ist, dass viele Staaten auf Instrumente der Kurzarbeit mit oft hohen Lohnersatzleistungen setzen.

cr/DPA
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