Charles-Edouard Bouée empfiehlt Härte Roland-Berger-Chef sieht nach Macron-Wahl ein "neues Frankreich"

Emmanuel Macron: Den Handshake-Ringkampf gegen Trump hat er schon mal gewonnen

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Foto: POOL/ REUTERS

Charles-Edouard Bouée, der aus Frankreich stammende CEO von Roland Berger, sieht nach der Wahl von Emmanuel Macron große Chancen für die Sanierung der französischen Wirtschaft. Die im Juni anstehenden Parlamentswahlen "entscheiden nicht, ob es zum Wandel kommt oder nicht. Sondern nur, wie stark und grundlegend er ausfällt", sagte Bouée im Interview mit dem manager magazin (seit 26. Mai im Handel).

Macron habe bereits gezeigt, dass er professionell, wagemutig und technikaffin sei. Er stehe nun vor der gleichen Schlüsselaufgabe wie einst Gerhard Schröder in Deutschland: "Er muss den verkrusteten Arbeitsmarkt aufbrechen." Vor dem absehbaren Straßenprotest dürfe der neue Präsident keinesfalls zurückweichen: "Die Demonstrationen sind ein erster Test seiner Geradlinigkeit und seines Kommunikationsvermögens."

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Frankreich und Deutschland im Vergleich: Welche Probleme Macron jetzt lösen muss

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Um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zurückzugewinnen , müsse Frankreich auch seine Lohnnebenkosten senken und auf neue Technologien rund um die künstliche Intelligenz setzen: "Sie eröffnet Frankreich genauso wie Deutschland riesige Chancen, weil der globale Wettstreit gerade erst beginnt."

Charles-Edouard Bouée (48) ist seit 2014 CEO von Roland Berger. Er ist in Frankreich aufgewachsen, hat aber auch in den USA studiert und mehrere Jahre in Fernost gearbeitet.

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