Britische Königin Ärzte sorgen sich um Gesundheit der Queen

Vor zwei Tagen noch hatte Queen Elizabeth II. Liz Truss zur neuen Premierministerin von Großbritannien ernannt. Doch nun hat sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert. Enge Familienmitglieder wurden vom Buckingham-Palast alarmiert.
Mit einem Lächeln, aber hager und zerbrechlich: So wirkte Queen Elizabeth II. am Dienstag bei der Ernennung von Liz Truss zur neuen britischen Premierministerin

Mit einem Lächeln, aber hager und zerbrechlich: So wirkte Queen Elizabeth II. am Dienstag bei der Ernennung von Liz Truss zur neuen britischen Premierministerin

Foto: Andrew Milligan / POOL / EPA

Die Ärzte der britischen Königin Elizabeth II. machen sich Sorgen um die Gesundheit der 96 Jahre alten Monarchin. Das teilte der Buckingham-Palast am Donnerstag mit. "Nach einer weiteren Bewertung heute Morgen sind die Ärzte der Königin besorgt um die Gesundheit Ihrer Majestät und haben empfohlen, dass sie unter medizinischer Beobachtung bleibt", sagte ein Palastsprecher. Die Queen fühle sich aber wohl und bleibe auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral, hieß es weiter. Kronprinz Charles (73), dessen Frau Camilla (75) und Charles' Sohn William (40) seien auf dem Weg, um bei der Königin zu sein.

Erst am Mittwoch hatte die Queen ihre Teilnahme an einer virtuellen Sitzung ihres Geheimrats (Privy Council) absagen müssen. Tags zuvor hatte sie zuerst Boris Johnson (58) empfangen, der sein Rücktrittsgesuch einreichte und gleich darauf Liz Truss (47), die sie zur neuen Premierministerin ernannte. Es sei ein voller Tag gewesen, sagte ein Sprecher zur Begründung der Absage am Mittwoch.

Die britische Premierministerin erklärte, das ganze Land sei "zutiefst besorgt" angesichts der Nachrichten von der Queen. "Meine Gedanken – und die Gedanken aller Menschen im Vereinigten Königreich – sind jetzt bei Ihrer Majestät der Königin und ihrer Familie", schrieb Truss im Kurzbotschaftendienst Twitter.

mg/dpa-afx, AFP
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