Opposition will gemeinsam No-Deal-Brexit verhindern Corbyn plant Misstrauensvotum gegen Johnson

Labour-Chef Jeremy Corbyn: Bündnis der Oppositionsparteien gegen einen Brexit ohne Deal

Labour-Chef Jeremy Corbyn: Bündnis der Oppositionsparteien gegen einen Brexit ohne Deal

Foto: Daniel Leal-Olivas / AFP

Die britischen Oppositionsparteien haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um einen EU-Austritt Großbritanniens ohne Abkommen zu verhindern. Dazu könnten neuen Gesetze oder ein Misstrauensvotum genutzt werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Zuvor hatte Labour-Chef Jeremy Corbyn Gespräche unter anderem mit den schottischen Nationalisten, den Liberaldemokraten und den Grünen geführt.

Das britische Parlament tritt am 3. September wieder zusammen. Premierminister Boris Johnson hat angekündigt, den Brexit mit oder ohne Abkommen am 31. Oktober zu vollziehen. Kritiker befürchten bei einem No-Deal-Brexit starke wirtschaftliche Verwerfungen.

Pfund steigt

Die Hoffnung der Anleger auf eine Vermeidung eines ungeregelten EU-Austritts Großbritanniens erhält frische Nahrung. Die britischen Oppositionsparteien wollen zusammenarbeiten, um einen No-Deal-Brexit zu verhindern. Dabei könnten auch neue Gesetze oder ein Misstrauensvotum genutzt werden, erklärten sie. Das britische Pfund weitet seine Gewinne aus und steigt um 0,5 Prozent auf 1,2276 Dollar.

la/dpa/reuters