Donnerstag, 20. Juni 2019

Das ökonomische Potenzial Frankreichs Sechs Gründe, auf Frankreichs Wirtschaft zu setzen

Bei der Fußball-EM sind sie der Favorit: Frankreichs Stürmerstar Antoine Griezmann will die Franzosen vor eigenem Publikum zum Titel führen - und sie haben gute Chancen, sagen Fußball-Experten. Um die Wirtschaft ist es schlechter bestellt. Dabei ist Frankreichs Ökonomie als eine der größten europäischen Volkswirtschaften voller Kraft. Die Franzosen müssten sie nur nutzen, sagen Wirtschaftsexperten.

Es ist leicht, sich ein Land in fröhlicherer Stimmung vorzustellen als den EM-Gastgeber. Angst vor Terror, wütende Proteste und Streiks gegen die Arbeitsmarktreform, jetzt auch noch eine Flutkatastrophe - das ist Frankreich im Frühsommer 2016.

Die Beliebtheitswerte von Präsident François Hollande nähern sich der Arbeitslosenquote an, nach jahrelanger Stagnation leicht über 10 Prozent. Undynamisch, industriell entleert, dauer-deprimiert: Wir kennen die Diagnose.

Doch es gibt auch Gründe für Optimismus. "Was Frankreich quält, ist Hypochondrie", meint US-Ökonom Paul Krugman. Eigentlich sei die Volkswirtschaft voller Kraft, sie müsse sie nur nutzen. Hier die wichtigsten Argumente für die These vom eingebildeten Kranken:

Folgen Sie Arvid Kaiser auf twitter

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung