Freitag, 26. April 2019

Auch Lufthansa unter Druck Brexit-Chaos lässt Easyjet-Aktie stürzen

EasyJet: Der britische Billigflieger gerät wegen des Brexit-Chaos immer stärker unter Druck

Aus Furcht vor Geschäftseinbußen wegen der Unsicherheiten rund um den Brexit haben Anleger Aktien von Fluggesellschaften aus ihren Depots geworfen. Hintergrund ist die Warnung des britischen Billigfliegers Easyjet Börsen-Chart zeigen, der wegen des Brexit eine sinkende Nachfrage und einen höheren Preisdruck befürchtet. Die Titel des Konkurrenten Lufthansa Börsen-Chart zeigen rutschten am Montag um 1,6 Prozent auf 19,24 Euro ab und waren Schlusslicht im Dax. Die Papiere von Easyjet und Ryanair verloren 7,3 und 3,7 Prozent. Die Anteilscheine von Air France KLM fielen um 2,1 Prozent.

Die Analysten von Liberum bekräftigten ihr Rating für Easyjet mit "Hold". Eine Fortsetzung der politischen Unsicherheit könne zu weiteren Belastungen für die Airline führen, schrieben sie in einem Kurzkommentar.

Easyjet Börsen-Chart zeigen blickt wegen der Brexit-Folgen und des zurzeit schwachen Kundeninteresses vorsichtiger auf die wichtige zweite Hälfte des Geschäftsjahres. Die schwache Nachfrage infolge der konjunkturellen Unsicherheiten und der nach wie vor vielen ungelösten Fragen rund um den Brexit drücken auf Ticketpreise in Großbritannien und ganz Europa, wie der Lufthansa-Konkurrent am Montag in Luton mitteilte.

Vor allem in den jetzt anstehenden drei Monaten bis Ende Juni rechnet Easyjet mit einer schwachen Nachfrage. Easyjet hofft dann auf wieder bessere Geschäfte zum Abschluss des Geschäftsjahres im vierten Quartal - dann sollten zum einen einige Maßnahmen zur Steigerung der Erlöse pro Ticket greifen. Zum anderen hofft der britische Konzern auf mehr Klarheit mit Blick auf den bevorstehenden Brexit

la/dpa

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