Sonntag, 21. Juli 2019

Schuldenstreit mit Hellas EU-Parlamentschef erwartet rasche Einigung mit Griechenland

Martin Schulz, Alexis Tsipras: Griechenland bleiben "höchstens drei Monate Zeit", um einen "glaubwürdigen, detaillierten und endgültigen" Plan vorzulegen

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz rechnet noch in dieser Woche mit einer Einigung im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen europäischen Partnern. "Ich glaube, dass bis Ende der Woche ein neuer Vertrag erreicht wird, der ausreicht, um den dringendsten Finanzbedarf zu lösen", sagte Schulz in einem am Dienstag von der italienischen Zeitung "La Repubblica" veröffentlichten Interview.

Griechenland blieben danach "höchstens drei Monate Zeit", um einen "glaubwürdigen, detaillierten und endgültigen" Plan vorzulegen, so Schulz.

Griechenland ist auf finanzielle Hilfen von außen angewiesen. Andernfalls droht dem hoch verschuldeten Land die Staatspleite und sogar der Abschied aus der Währungsunion. Die Euro-Länder verlangen im Gegenzug für Hilfen verbindliche Reformzusagen.

la/dpa

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