Fahrverbote für Diesel in Stuttgart Wo die Deutsche Umwelthilfe Fahrverbote einklagen will

Dieselverbot: Tafel in Stuttgart

Dieselverbot: Tafel in Stuttgart

Foto: Christoph Schmidt/ dpa

Die Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart gehen letztlich auf Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zurück. Sie hatte verlangt, dass der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft nicht länger überschritten werden darf. Unter dem Druck entsprechender Gerichtsentscheidungen sah sich das Land am Ende gezwungen, ein Verbot für Diesel-Fahrzeuge bis zur Abgasnorm Euro 4 auszusprechen. Für Euro-5-Fahrzeuge droht ebenfalls eines, die Regierung will sie aber vermeiden.

Die grünen Warlords: Wie die deutsche Umwelthilfe und andere die Politik vor sich hertreiben 

Für Reutlingen hat der Verwaltungsgerichtshof ebenfalls Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge verlangt. Die von Land und Stadt vorgesehenen Maßnahmen reichen aus Sicht der Richter nicht aus, um den Stickoxid-Grenzwert schnellstmöglich einzuhalten. Auch hier hatte die Umwelthilfe geklagt.

Im Video: Der Prototyp des grünen Warlords

manager-magazin.de

Nach Angaben einer DUH-Sprecherin gibt es noch sechs weitere Städte in Baden-Württemberg, in denen die Umwelthilfe zur Einhaltung der Grenzwerte vor Gericht ein Fahrverbot erzwingen will. Die Klagen betreffen Backnang und Esslingen, Freiburg, Heilbronn, Ludwigsburg und Marbach.

la/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.