Dienstag, 22. Oktober 2019

Weltklimagipfel - was Sie über Rohstoffe in Deutschland wissen müssen Schleswig-Holstein läuft Saudi-Arabien den Rang ab

2. Teil: Alle Energie kommt aus dem Osten

Russische Gaspipeline: Alle wichtigen Energierohstoffe kennen nur eine Richtung, westwärts nach Deutschland
Ob zum Fahren, zum Heizen oder für das Licht: Ohne Russland geht es nicht. Das osteuropäische Land bleibt trotz aller Sanktionen Lieferant Nummer eins der drei wichtigsten Energieträger in Deutschland. Der russische Anteil am Erdölimport beträgt 31 Prozent, bei Erdgas sind es 43 Prozent und bei Steinkohle 26 Prozent.

Die gesamte Rechnung für Rohstoffimporte aus Russland belief sich 2014 laut BGR auf 32,1 Milliarden Euro, gefolgt von jeweils gut 19 Milliarden Euro in die Niederlande und nach Norwegen. Die Zahlen reflektieren Deutschlands Position als rohstoffarmes Industrieland, das auf Einfuhren angewiesen ist.

Gemessen an den gesamten Importen der deutschen Volkswirtschaft von 917 Milliarden Euro (und mehr noch den Exporten von 1,1 Billionen Euro), fallen die Ausgaben für Öl und Co. aber gar nicht weiter auf. Und es gibt durchaus auch nennenswerte Rohstoffvorräte im Inland ...

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