Deutschland Reallöhne steigen um 3 Prozent

Mehr im Geldbeutel: Reallöhne steigen um 3 Prozent

Mehr im Geldbeutel: Reallöhne steigen um 3 Prozent

Foto: DB Andreas Gebert/ picture alliance / dpa

Arbeitnehmer in Deutschland konnten sich im Frühjahr über mehr Geld in der Tasche freuen. Die Reallöhne lagen zwischen April und Juni um 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Anfang des Jahres war das Plus mit 1,2 Prozent noch einen Tick kleiner.

Die Nominallöhne - also Bruttomonatsverdienste samt Sonderzahlungen - stiegen im zweiten Quartal binnen Jahresfrist sogar um 3 Prozent, während dieInflation in derselben Zeit nur um knapp 1,6 Prozent zulegte.

Überdurchschnittlich stark stiegen die Nominallöhne nach Angaben der Statistiker etwa in der Öffentlichen Verwaltung (plus 5,9 Prozent), im Grundstücks- und Wohnungswesen (plus 4,7 Prozent), im Baugewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht (jeweils plus 4,2 Prozent). Deutlich geringere Zuwächse als im Durchschnitt gab es im Bereich Verkehr und Lagerei (plus 0,3 Prozent) und im Verarbeitenden Gewerbe (plus 0,7 Prozent).

In der Unterscheidung nach Leistungsgruppen war der Verdienstzuwachs mit jeweils 3,2 Prozent bei den Fachkräften am größten, gefolgt von Arbeitnehmern in leitender Stellung (plus 2,8 Prozent) und den angelernten Arbeitnehmern (plus 2,5 Prozent). Die Verdienste ungelernter Beschäftigter hatten mit 2,2 Prozent die geringste Veränderungsrate, teilte das Statistikamt weiter mit.

rtr/afp/akn
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