Sonntag, 18. August 2019

SPD-Chef Gabriel "Viele Dinge werden sich für die Menschen zum Besseren wenden"

Das Personaltableau des schwarz-roten Kabinetts steht. Im Kabinett finden sich bekannte Gesichter auf neuen Posten, aber auch unbekannte Namen. Mit der Großen Koalition würde sich vieles für die Menschen in Deutschland zum Besseren wenden, sagt SPD-Parteichef Gabriel.

Sigmar Gabriel: Der Parteichef hat SPD in die Große Koalition gesteuert und sechs Ministerposten durchgesetzt
Berlin - Das Personaltableau des schwarz-roten Bundeskabinetts steht. Der SPD-Vorstand billigte am Sonntag einstimmig die Besetzung der sechs von der SPD geführten Ministerien, wie Parteichef Sigmar Gabriel im Anschluss sagte. Bei der Union sind die Personalien ebenfalls weitgehend bekannt. Sie sollten aber erst am Abend offiziell bestätigt werden. Auf Unionsseite wechseln einige Minister ihr Ressort, so soll Ursula von der Leyen (CDU) erste Verteidigungsministerin der Bundesrepublik werden.

Mit ihrer Ministerriege sieht sich die SPD gut aufgestellt für die Große Koalition. "Wir glauben, dass wir mit unserem Personal dafür ausgezeichnet vorbereitet sind", sagte Parteichef Sigmar Gabriel am Sonntag in Berlin, nachdem der SPD-Vorstand die sozialdemokratischen Kabinettsposten einstimmig gebilligt hatte. In der Großen Koalition würden sich "viele, viele Dinge für die Menschen in Deutschland zum Besseren wenden", zeigte er sich überzeugt. "Ich glaube, wir stehen vor einer ausgesprochen guten Zeit für die SPD und das Land."

Am Samstag war das Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids zur großen Koalition bekanntgegeben worden. Die SPD-Minister können auf eine deutliche Zustimmung von 76 Prozent verweisen. Die Linkspartei will offensiv um das knappe Viertel der sozialdemokratischen Gegner dieses Bündnisses werben. "Wir machen ab sofort eine Politik der Einladung für alle, die links gegen die große Koalition sind", sagte Parteichef Bernd Riexinger der "Leipziger Volkszeitung" (Montag).

Am kommenden Dienstag sollen die Minister ernannt und vereidigt werden. Und so sieht die neue Regierungsmannschaft aus:

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