Rundfunkgebühren Deutschlands Rundfunkgebühren im internationalen Vergleich

216 Euro muss jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr an Rundfunkgebühren für ARD, ZDF und Deutschlandfunk bezahlen. Die Zwangsabgabe wird auch dann fällig, wenn man weder TV noch Radiogerät besitzt. Großbritannien und Frankreich kommen mit viel weniger Geld aus - eine Übersicht.
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Hamburg - Die höchsten Rundfunkgebühren erhebt laut einem Gutachten des Bundesfinanzministeriums die Schweiz. Wie die Grafik von Statista  zeigt, müssen Schweizer jährlich 384 Euro für ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen. Auch die skandinavischen Länder Norwegen und Schweden sowie Dänemark und Finnland (nicht dargestellt) lassen sich das öffentliche Rundfunkangebot pro Kopf teurer bezahlen als Berlin.

Gleichzeitig zeigt die Aufstellung allerdings, dass Sender auch mit niedrigeren Gebührensätzen als ARD und ZDF qualitativ hochwertiges Programm machen können: Die BBC gehört zu den angesehensten Funkhäusern der Welt, bringt regelmäßig neue Weltstars hervor und produziert Serien von internationaler Klasse. Großbritannien fordert derweil fast 18 Prozent weniger Geld von seinen Bürgern ein. Noch niedriger sind die Gebühren in Frankreich: 125 Euro pro Person entsprechen nur gut 57 Prozent der deutschen Sätze. In Portugal schließlich zahlen Bürger nur 27 Euro Rundfunkgebühren - in Deutschland sind die Gebühren achtmal so hoch.

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