Voller Sorgen Deutsche bleiben Europas Bedenkenträger

Tausende wandern nach Deutschland ein, weil sie hierzulande bessere Chancen für sich als in ihren Heimatländern sehen. Die Deutschen selbst bleiben pessimistisch. Sie machen sich nach einer Umfrage noch immer die meisten Sorgen in Europa. Nur nicht mehr über Arbeitslosigkeit.
Dunkle Wolken in Berlin: Deutsche bleiben im europäischen Vergleich Nörgler

Dunkle Wolken in Berlin: Deutsche bleiben im europäischen Vergleich Nörgler

Foto: DPA

Nürnberg - Die Deutschen machen sich in Europa immer noch die meisten Sorgen, doch viele Probleme sehen sie nach einer europaweiten Studie des GFK Vereins mittlerweile auch entspannter.

Nach einem Bericht von "Spiegel Online" bleibt die Arbeitslosigkeit die Sorge Nummer eins, aber mit 32 Prozent der Befragten bedrückt sie nun nicht einmal mehr jeden dritten Deutschen stark. Das seien so wenige wie noch nie seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Gewachsen ist demnach die Sorge um die Inflation, die mit 29 Prozent Nennungen den zweiten Platz einnimmt - drei Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr.

Die Sorge um wirtschaftliche Stabilität belegt mit 16 Prozent den dritten Platz, ist aber im Vergleich zum Vorjahr (24 Prozent) deutlich kleiner geworden. Nach der repräsentativen Studie folgen die Themen Bildungspolitik und Rente/Altersvorsorge. Armut sorgt inzwischen 13 Prozent der Bundesbürger, was sie zum sechstdringendsten Problem des Landes macht.

kst/dpa-afx

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