"Nationale Industriestrategie 2030" in der Kritik Altmaier setzt auf Champions, Grüne auf den Mittelstand

Wirtschaftsminister Altmaier macht sich zum Anwalt der Industrie. Der Minister strebt neue Weltmarktführer an. Dafür müssten nicht nur Fusionen wie im Fall Siemens und Alstom erleichtert werden. Der Staat müsse auch für niedrigere Steuern sorgen. Die FDP hält die Strategie für völlig verfehlt. Ausgerechnet die Grünen sehen mit Altmaiers Strategie den Mittelstand in Deutschland vernachlässigt.
Peter Altmaier: Der Minister stellte am Dienstag seine "Nationale Industriestrategie 2030" vor.

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (r.) bricht eine Lanze für grenzübergreifende Fusionen und macht sich in der vorgestellten "Nationalen Industriestrategie 2030" für nationale und europäische Champions stark. Siemens-Chef Joe Kaeser (l.), den Altmaier kürzlich traf, dürfte die Aussagen mit Wohlwollen vernommen haben.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (r.) bricht eine Lanze für grenzübergreifende Fusionen und macht sich in der vorgestellten "Nationalen Industriestrategie 2030" für nationale und europäische Champions stark. Siemens-Chef Joe Kaeser (l.), den Altmaier kürzlich traf, dürfte die Aussagen mit Wohlwollen vernommen haben.

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rei/Reuters/dpa/afp
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