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CDU-Außenpolitiker: Philipp Mißfelder ist tot

Foto: Bernd Wüstneck/ picture alliance / dpa

Nachwuchstalent der CDU CDU-Politiker Mißfelder stirbt mit 35 Jahren

Von mm-newsdesk

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder ist tot. Der 35-Jährige außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion starb in der Nacht zum Montag an einer Lungenembolie, wie im Präsidium der CDU nach Teilnehmerangaben mitgeteilt wurde. Er hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Mißfelder war seit 2005 Bundestagsabgeordneter und seit 2009 außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Von 2002 bis 2014 führte er die Junge Union Deutschlands als Vorsitzender. Im September 2013 wurde er zum dritten Mal als Abgeordneter des Wahlkreis 121 (Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop) in den Bundestag gewählt. Politisch aktiv war er seit 1993, als er, mit 14 Jahren, in die Junge Union eintrat: "Es waren die Deutsche Einheit und die Politik von Helmut Kohl, die mich zur CDU führten", sagte er zur Begründung, die auf seiner Homepage nachzulesen  ist.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) erklärte: "Wir sind bestürzt, fassungslos und traurig. (...) Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verliert einen ihrer profiliertesten Außenpolitiker und ich persönlich einen Freund, der mich auf vielen meiner Reisen begleitet hat." Mißfelder sei ein überzeugter Freund Israels gewesen.

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Kauder ergänzte: "Mit großem Engagement setzte er sich für die transatlantischen Beziehungen ein. Außerdem war er ein ausgewiesener Kenner der Situation in Osteuropa und in Russland. Darüber hinaus verfügte er über herausragende Kontakte in Asien."

Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter schrieb auf Twitter: "Eine furchtbare Nachricht. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Er bleibt uns als streitbarer Kollege in Erinnerung."

soc mit dpa

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