mm-Grafik Kirchen profitieren vom Job-Boom

Die Mitgliederzahlen sinken, doch die Steuereinnahmen der Kirchen steigen: Da die Kirchensteuer mit den Einnahmen aus Lohn- und Einkommensteuer steigt, erhalten die Kirchen seit 2010 jährlich mehr Geld. Steuerzahler erhalten durch Feiertage wie Christi Himmelfahrt mehr Freizeit - unabhängig von ihrer Glaubensrichtung.

Hamburg - Die Steuereinnahmen der katholischen Kirchen sind seit 2010 um mehr als 10 Prozent gestiegen, wie die Grafik von Statista  zeigt. Die Entwicklung ist für die evangelische Kirche ähnlich, obwohl dort noch keine Zahlen für 2013 vorliegen. Der Kirchensteuersatz beträgt in den meisten Bundesländern 9 Prozent von der Einkommensteuer, in Bayern und Baden-Württemberg sind es 8 Prozent. Allerdings gibt es Kappungsgrenzen. In einigen Regionen wird auch Kirchensteuer auf Grundbesitz erhoben.

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