Montag, 11. November 2019

Städte-Vergleich Tief im Westen - Hoch im Süden

Hochstimmung in München, Flaute in Bochum. Das neue Ranking der 30 größten deutschen Städte zeigt: Die Wohlstandsdistanz zwischen den besten und schwächsten Standorten nimmt zu. Eine Analyse der Top 3 und der Flop 3.

Frankfurt am Main, München, Bonn - das sind die wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands. Das Trio führt das Städteranking 2013 an, mit dem sich das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe ausführlich beschäftigt. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Düsseldorf und Berlin.

Die Untersuchung des Hamburgische Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Berenberg Bank analysiert die Standortqualitäten der 30 größten Städte Deutschlands. Faktoren wie die Wirtschaftskraft, die Produktivitätsentwicklung und die Bevölkerungsentwicklung flossen in die Studie ein.

Der Vergleich zur Vorgängeruntersuchung von 2010 zeigt, dass in die Rangliste erhebliche Bewegung gekommen ist. Überraschungsaufsteiger des Jahres ist die Stadt Essen, die nun auf Platz 10 gelandet ist, vor drei Jahren aber noch auf Rang 21 lag. Die Gründe für diese enorme Verbesserung analysiert ein Report im aktuellen Heft.

Bemerkenswert ist das gute Abscheiden Essens auch angesichts der schlechten Werte für andere Ruhr-Städte wie Gelsenkirchen (Rang 28) und Bochum (Rang 29); nur Chemnitz schnitt noch schlechter ab. Abgestiegen sind auch Dortmund und Duisburg; beide Städte fielen um fünf Rangplätze zurück.

Im Folgenden finden Sie Kurzanalysen zu den drei bestplatzierten und den drei am schlechtesten platzierten Städte.

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