Kreditaffäre Wulff entschuldigt sich

Bundespräsident Christian Wulff tritt nicht zurück. Nach der Dauerkritik an seinen Beziehungen zu vermögenden Unternehmern hat sich Wulff für seinen bisherigen Umgang mit der Kreditaffäre entschuldigt. Er betonte, er wolle sein Amt fortführen. Dafür bitte er die Bürger um ihr Vertrauen.
Christian Wulff: Der Bundespräsident entschuldigt sich für den Umgang mit der Kreditaffäre

Christian Wulff: Der Bundespräsident entschuldigt sich für den Umgang mit der Kreditaffäre

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ REUTERS

Berlin - Der Bundespräsident erklärte, private Freundschaften hätten seine Amtsführung nicht beeinflusst. "Dafür stehe ich." Er bedauere die entstandenen Irritationen. Er nehme alle Vorwürfe sehr ernst.

Alle Auskünfte seien erteilt worden, sagte Wulff. Auch seine Ferienaufenthalte bei Freunden habe er offengelegt. Er habe über 250 Einzelfragen jeder Art beantwortet.

Wulff bedauerte, dass er seinen bisherigen Sprecher und Vertrauten Olaf Glaeseker entlassen musste. Gründe dafür nannte er aber nicht.

la/dpa/apd
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