Prozess Eichel klagt auf höhere Pension

Ex-Bundesfinanzminister Hans Eichel klagt auf eine höhere Pension. Die Staat müsse ihm auch seine Zeit als Bürgermeister vergelten. Kommt er durch, steigen seine Ansprüche um 6350 auf rund 14.500 Euro monatlich.
Fühlt sich um seine Pensionsansprüche gebracht: Ex-Finanzminister Hans Eichel

Fühlt sich um seine Pensionsansprüche gebracht: Ex-Finanzminister Hans Eichel

Foto: DDP

Berlin - Das Bundesverwaltungsgericht will am 24. November über zusätzliche Pensionsansprüche von rund 6350 Euro im Monat des früheren Bundesfinanzministers Hans Eichel verhandeln. Nach einem Bericht der Boulevard-Zeitung "Bild" will Eichel feststellen lassen, ob es rechtlich zulässig war, ihm Pensionsansprüche zu kürzen, die ihm für seine Tätigkeit als Beamter und Oberbürgermeister der Stadt Kassel zustehen.

Dem Bericht zufolge geht der Rechtsstreit Eichels um seine Pensionsansprüche damit in die dritte Instanz. Das Verwaltungsgericht Kassel hatte ihm im April 2008 recht gegeben. Der Verwaltungsgerichtshof Hessen hatte das Urteil Ende 2009 aufgehoben. Gegen diese Entscheidung hat Eichel nun vor dem Bundesverwaltungsgericht Revision eingelegt.

In dem Verfahren "Hans Eichel gegen Stadt Kassel" (Az 2 C 57.09) geht es um die Frage, ob dem Ex-Minister seine Pensionsansprüche gegen die Stadt Kassel und das Land Hessen aufgrund des Bundesministergesetzes vollständig gekürzt werden konnten. Bisher erhält Eichel nur eine Pension als Bundesminister und Ex-Bundestagsabgeordneter von zusammen rund 8200 Euro. Bekäme er vor dem Bundesverwaltungsgericht recht, würde sein Pensionsanspruch auf rund 14.550 Euro steigen.

rei/dpa/afp

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