Dienstag, 26. Mai 2020

US-Notenbank stellt Banken 1,5 Billionen Dollar zur Verfügung Fed feuert die "Bazooka" ab

Federal Reserve Chef Jerome Powell: Massive Geldspritze für die Banken
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Federal Reserve Chef Jerome Powell: Massive Geldspritze für die Banken

Die US-Notenbank (Fed) stemmt sich mit gewaltigen Finanzspritzen gegen einen Zusammenbruch der Märkte infolge der Coronavirus-Krise. Die New Yorker Fed-Filiale kündigte an, diese Woche insgesamt 1,5 Billionen Dollar an Liquidität für Banken zur Verfügung zu stellen.

Außerdem werde sie im Rahmen ihrer monatlichen Wertpapierkäufe eine breite Palette von Staatstiteln erwerben. Zugleich würden Papiere mit anderen Laufzeiten gekauft. Der Schritt signalisiert, dass die Fed früher als bislang geplant auf in Krisenzeiten eingesetzte Instrumente zurückgreifen könnte.

Manche Analysten erwarten weitere aggressive Maßnahmen der Dollar-Wächter zur Stimulierung der Wirtschaft und zur Stabilisierung des Finanzsystems. "Die Fed dürfte bald mehr tun, einschließlich einer Zinssenkung auf wahrscheinlich null", prognostizierte Citi-Währungsstratege Ebrahim Rahbari.

Die Notenbank hatte den Leitzins am 3. März überraschend um einen halben Punkt gesenkt - auf die neue Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent. An den Märkten wird zudem mit einer kräftigen Senkung beim regulären Zinsentscheid am 18. März gerechnet.

Kurzfristige Kredite für Banken in Höhe von insgesamt 1,5 Billionen Dollar

Die New Yorker Fed stellte am Donnerstag Banken im Rahmen eines sogenannten dreimonatigen Repo-Keschäfts Kredite über 500 Milliarden Dollar zur Verfügung. Zwei weitere im jeweils selben Volumen sollen am Freitag folgen, ein einmonatiges und ein dreimonatiges.

Die Maßnahmen seien auf Anweisung von Fed-Chef Jerome Powell und in Absprache mit dem geldpolitischen Ausschuss der Notenbank erfolgt. Sie führten allerdings nur kurzzeitig zu einer gewissen Erleichterung an der Wall Street.

la/rei/reuters

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