Russland-Affäre FBI durchsucht Haus von Trumps Wahlkampfchef

Im Fokus: Der Name Paul Manafort fält häufig, wenn es um die Russland-Verbindungen des Trump-Lagers im US-Wahlkampf geht

Im Fokus: Der Name Paul Manafort fält häufig, wenn es um die Russland-Verbindungen des Trump-Lagers im US-Wahlkampf geht

Foto: Matt Rourke/ AP

Am Tag zuvor sagte er vor dem Senat aus, in den frühen Morgenstunden des 26. Juli stürmten FBI-Beamte durch seine Wohnungstür: Paul Manafort, ehemaliger Wahlkampfmanager Donald Trumps, ist eine wichtige Figur in den Ermittlungen um die mögliche Einflussnahme Russlands auf die vergangene US-Präsidentschaftswahl.

Wie die "Washington Post" berichtet, suchten die Bundespolizisten bei Manafort vor allem Dokumente. Gegenüber dem Bundesrichter, der die Razzia genehmigen musste, argumentierten die Ermittler, Manafort habe womöglich wichtige Informationen unterschlagen.

Manafort war einer der Teilnehmer an einem Treffen von Donald Trump junior mit einer russischen Anwältin. Sie hatte das Trump-Team über einen Mittelsmann kontaktiert und Informationen angeboten, die angeblich Trumps Konkurrentin Hillary Clinton schaden könnten. Was genau besprochen wurde, ist Teil der Ermittlungen gegen Trump und sein Wahlkampfteam.

Die US-Behörden gehen davon aus, dass sich Hacker im Auftrag Moskaus in den Wahlkampf eingemischt haben und E-Mails des Teams der Demokratin Clinton erbeuteten. Offen ist die Frage, ob und in wie weit Russland einen Anteil daran hat, dass Trump am Ende die Wahl gegen Clinton gewann.

cr/ap/rtr
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