Sonntag, 17. November 2019

Ähnlichkeit zum Fall Soros Mögliche Sprengsätze an Clinton und Obama abgefangen

Vereint im Wahlkampf: Barack Obama und Hillary Clinton (von hinten) bei einer Veranstaltung 2016 in Philadelphia.

Der amerikanische Secret Service hat zwei verdächtige Pakete mit möglichen Sprengsätzen an den früheren US-Präsidenten Barack Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgefangen. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Washington mit. Das an Clintons Wohnsitz außerhalb von New York adressierte Paket sei bereits am Dienstagabend entdeckt worden. Am frühen Mittwochmorgen sei dann ein zweites verdächtiges Paket an Obama in Washington aufgetaucht.

Im Video: FBI bestätigt Briefbomben - Obama und Clinton unter den Zielen

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Bild: CBS / REUTERS / RESTRICTED POOL

Beide Pakete seien bei Routine-Checks als mögliche Sprengsätze aufgefallen und sofort als solche behandelt worden. Sie seien vor der Auslieferung an Clinton und Obama erkannt worden. Die beiden hätten die Pakete nicht erhalten, sie seien nicht in Gefahr gewesen. Die Sendungen würden nun eingehend untersucht.

Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf die Polizei, das Paket an Clinton weise Ähnlichkeiten zu der Briefbombe auf, die am Montag am US-Wohnsitz des Milliardärs und Philanthropen George Soros gefunden worden war. Ein Angestellter hatte den Sprengsatz im Briefkasten von Soros' Anwesen in Bedford nördlich von New York entdeckt. Sprengstoffexperten hätten den Gegenstand dann explodieren lassen. In den USA hat Soros seit Jahren die Demokraten unterstützt.

Obama und Clinton sind beide Demokraten. Der Fund kommt wenige Wochen vor den anstehenden Kongresswahlen in den USA Anfang November.

cr/dpa-afx

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