Sonntag, 15. September 2019

Krisenwährung Fünf Fakten, die Sie noch nicht über Gold wussten

Barren der Bundesbank: Der Goldpreis taumelt

6. Teil: Fakt 1: Gold auf dem Teller

Teurer geht es vermutlich nicht: Ein Brötchen, soweit der erschwingliche Teil, mit Gold und Kaviar angereichert. Und Hummer. Im Sommer 2014 in New York für 160 Dollar zu haben
Gold gehört ins Depot, würde Starinvestor John Paulson sagen. Es gehört um den Hals schöner Frauen, würden Juweliere sagen. Unfug, murren die Feinschmecker. Es gehört auf den Teller. Gold zum Essen? Ein Metall?

Das geht durchaus. Sogar die Europäische Union (EU) hat sich dieses Gelüsts angenommen und unter der unprätentiösen Kennung E 175 Gold zum Verzehr freigegeben. Dabei wird meist Blattgold genutzt. Das wird in der Regel mit einem Pinsel auf Pralinen oder Schokolade aufgetragen, um so für den teuren Gaumenkitzel zu sorgen. Wobei es vermutlich eher ein pekuniärer Kitzel ist. Denn Gold hat keinen Eigengeschmack.

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