Donnerstag, 19. September 2019

Krisenwährung Fünf Fakten, die Sie noch nicht über Gold wussten

Barren der Bundesbank: Der Goldpreis taumelt

5. Teil: Fakt 2: Verfall des Goldpreises bereitet den Notenbanken Schmerzen

Janet Yellen, Chefin der Fed: Ups, unser Gold ist 2013 deutlich weniger wert. Tröstlich: Nur in den Büchern

2013 war kein gutes Jahr für Goldanleger. Ein gutes Viertel verlor das Edelmetall an Wert. Es traf Kleinanleger, die sich damit gegen ein mögliches Ende der Gemeinschaftwährung Euro absichern wollten. Es traf Großanleger, die mit einer Goldbeimischung einer aufkeimenden Inflation trotzen wollten. Und es traf eine Gruppe, die sehr verschwiegen über ihren Goldschatz wacht.

Denn Zentralbanken sind große Goldanleger. Und seit 2012 haben die Zentralbanken Europas kein Gold mehr verkauft, stellt das World Gold Council (WGC) in einer Erhebung fest. Kein Wunder also, wenn der Kursverfall sie übel ankam.

120,9 Milliarden Dollar stehen 2013 für die US-Zentralbank Fed als Verlust zu Buche, hat die Zeitung "Die Welt" ausgerechnet. Im Fall der Deutschen Bundesbank sind es 50,6 Milliarden Dollar. Bei den Krisenländern Italien und Frankreich liegt das Minus bei 36,4 beziehungsweise 36,2 Milliarden Dollar. Freilich, es sind nur Buchverluste. Doch ärgerlich sind sie in Zeiten knapper öffentlicher Kassen allemal.

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