Dienstag, 17. September 2019

Krisenwährung Fünf Fakten, die Sie noch nicht über Gold wussten

Barren der Bundesbank: Der Goldpreis taumelt

3. Teil: Fakt 4: Von wegen Gold-Medaille

Eher Tand denn edel: Eine Goldmedaille

In der Antike erhielt der Sieger eines sportlichen Wettstreits einen Lorbeerkranz, mehr nicht. Heute ist das anders, gerade bei den olympischen Spielen. Für die Ränge ein, zwei und drei werden Medaillen vergeben, Gold, Silber und Bronze. Fanfaren, Jubel, Medaillenglanz. Aber ist die Goldmedaile wirklich aus reinem Gold? 1912 war das tatsächlich der Fall. Doch seitdem nicht mehr.

Denn es wäre ein teurer Spass für die Organisatoren. Zum Beispiel wurden 2012 in London 302 Goldmedaillen vergeben. Wären sie aus reinem Gold, wäre der Stapel in der Summe 40 Millionen Dollar wert, hat das World Gold Council (WGC) ausgerechnet. Ein bisschen viel der sportlichen Ehre. Deswegen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) vorgeschrieben, dass jede Goldmedaille nur 6 Gramm Gold enthalten solle. Gold ist also doch nicht alles.

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