Samstag, 7. Dezember 2019

Kommender US-Wahlkampf Bloomberg-Leute müssen bei Trump draußen bleiben

Wahlkampf lieber ohne Bloomberg-Journalisten: US-Präsident Trump
Yuri Gripas/REUTERS
Wahlkampf lieber ohne Bloomberg-Journalisten: US-Präsident Trump

Der Schritt klingt nur konsequent: Reporter der Nachrichtenagentur Bloomberg des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Michael Bloomberg sollen keinen Pressezugang zu den Wahlkampfveranstaltungen von Amtsinhaber Donald Trump erhalten. Der Wahlkampfmanager des Republikaners, Brad Parscale, erklärte am Montag, Bloomberg News habe "ihre Parteilichkeit offen bekanntgegeben". Daher werde sie keine Akkreditierung für Trumps Wahlkampfauftritte erhalten. Eine Stellungnahme der Agentur lag zunächst nicht vor.

Der frühere New Yorker Bürgermeister Bloomberg hatte Ende November seine Bewerbung für die Kandidatur der Demokraten angekündigt. Die Agentur Bloomberg hatte daraufhin erklärt, man werde die kritische Berichterstattung über alle demokratischen Kandidaten - darunter auch über ihren 77-jährigen Gründer - einstellen.

Diese Regelung gelte jedoch nicht für Trump. Im Februar beginnen in den USA die Vorwahlen zu der eigentlichen Präsidenten- und Kongresswahl Anfang November 2020. Die Agentur Bloomberg ist ein Konkurrent der Nachrichtenagentur Reuters.

cr/rtr

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung