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Energie, Gesundheit, Bildung: Was sich Bill Gates vom nächsten US-Präsidenten wünscht

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Appell an Präsidentschaftskandidaten Diese 4 Wünsche sendet Bill Gates an den künftigen US-Präsidenten

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Wenngleich sich Bill Gates im laufenden US-Wahlkampf bislang nicht eindeutig zu einem der beiden Kandidaten bekannt hat, gehen Beobachter davon aus, dass der Microsoft-Gründer und reichste Mann der Welt wohl auf Seiten der Demokratin Hillary Clinton steht. In einem Interview vor einigen Monaten sagte der Philanthrop und Stifter, der mit der Bill & Melinda Gates Foundation weltweit gegen Armut und Krankheiten kämpft, er habe mehr Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Clintons, die sich über die Clinton Foundation ebenfalls dem Kampf gegen Aids verschrieben haben.

Auf Donald Trump angesprochen antwortete Gates dagegen grinsend und ohne den Namen des Immobilienmilliardärs zu nennen, im Wahlkampf hätten sich einige Kandidaten als nicht besonders gut informiert gezeigt, als es um das Thema Impfungen ging.

Auch von größeren Spenden von Seiten Bill Gates für eines der beiden großen Kandidatenlager ist im aktuellen Wahlkampf bislang nichts bekannt geworden. In der Vergangenheit hatte der Milliardär US-Medien zufolge allerdings wenn überhaupt, dann mehrheitlich die Demokraten finanziell unterstützt.

Gelder haben Hillary Clinton oder Donald Trump also womöglich noch nicht von Gates erhalten. Seinen persönlichen Ratschlag können sie nun jedoch im Blog des Wirtschaftslenkers  nachlesen: Unter der Headline "Accelerating Innovation with Leadership" appelliert Gates dort wortreich an den künftigen US-Präsidenten - wer auch immer das werden mag -, neben den drängenden Themen der Politik wie der Terrorbekämpfung, der Schaffung von Arbeitsplätzen oder der Migrations- und Flüchtlingsfrage auch das wichtige Thema Innovation und technischer Fortschritt nicht aus den Augen zu verlieren.

Ganz im Sinne des visionären Unternehmers schildert Gates dabei die technologische Entwicklung als einen steten Quell des Segens für die Menschheit, der das Leben im Laufe der Jahrhunderte ständig verbessert habe. "Wenn wir etwas erfinden, schaffen wir Millionen Jobs", so Gates. "Wir gründen Unternehmen, die weltweit führend sind, wir werden gesünder, und wir machen unser Leben produktiver."

Dass ein Großteil der Erfindungen in der Vergangenheit - insbesondere in den USA - militärischen Zwecken dienten und Tod und Verderben in nicht geringem Maße über die Welt brachten, scheint der Multimilliardär in seiner Darstellung ein wenig schwärmerisch auszublenden.

Gates Motivation ist jedoch zweifellos positiv: Wir befinden uns in einem entscheidenden Moment der Geschichte, schreibt er. Die Bedingungen seien reif für umwälzende Veränderungen. Die Führer der künftigen Welt - unter denen sich eben auch der kommende US-Präsident befinden werde - müssten daher vor allem die folgenden vier Aufgabenfelder in Angriff nehmen, so Gates:

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