Aufschwung US-Wirtschaft schafft überraschend viele Jobs

Der US-Wirtschaft geht es allmählich besser. Aktuelle Daten vom Arbeitsmarkt zeigen, dass dort mehr neue Stellen entstehen als von vielen gedacht. Schon bald könnte die Dynamik aber wieder nachlassen.
Bauarbeiter in Arlington: Mit dem US-Arbeitsmarkt geht es wieder aufwärts

Bauarbeiter in Arlington: Mit dem US-Arbeitsmarkt geht es wieder aufwärts

Foto: J. David Ake/ AP

Washington - Die US-Wirtschaft hat im April unerwartet viele Stellen geschaffen und die Arbeitslosenquote auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gedrückt. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 165.000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Ökonomen hatten nur mit 145.000 gerechnet. Im März gab es revidierten Angaben zufolge einen Zuwachs von 138.000 - das sind 50.000 mehr als zunächst ermittelt. Die Arbeitslosenquote sank überraschend von 7,6 auf 7,5 Prozent. Sie liegt aber noch deutlich über dem Schnitt der vergangenen 60 Jahre von rund 6 Prozent.

Die größte Volkswirtschaft der Welt hatte im ersten Quartal merklich an Schwung gewonnen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg mit einer Jahresrate von 2,5 Prozent, nachdem es Ende 2012 lediglich zu einem Plus von 0,4 Prozent gereicht hatte.

Experten gehen aber davon aus, dass die Dynamik schon im Frühjahr wieder nachlässt, weil die Ausgabenkürzungen der Regierung und höhere Steuern bremsen dürften. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte erst vor kurzem die Wachstumsprognose für 2013 von 2,1 auf 1,9 Prozent.

cr/rtr
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