Griechenland-Krise Schulz für Sonderwirtschaftszone

Neue Einlassungen in Sachen Griechenland, diesmal von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments: Er spricht sich für die diskutierte Sonderwirtschaftszone in dem pleitebedrohten Land aus. Zudem fordert er den Aufbau einer "Wachstumsagentur".
Für Sonderwirtschaftszone und Wachstumsagentur: EU-Mann Schulz

Für Sonderwirtschaftszone und Wachstumsagentur: EU-Mann Schulz

Foto: VINCENT KESSLER/ REUTERS

Hamburg - Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, befürwortet die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone in Griechenland. Voraussetzungen seien ein Bekenntnis zum Euro in Griechenland, eine Bereitschaft in Athen zu Reformen und Investitionszulagen für Unternehmen, die in Griechenland investieren, sagte Schulz dem SPIEGEL laut Vorabbericht.

Der SPD-Politiker forderte zugleich den Aufbau einer "Wachstumsagentur", bei der europäische und griechische Beamte gemeinsam förderwürdige Projekte identifizieren. Das wäre ein Stück Kontrolle, aber auch gegenseitige Vertrauensbildung. Der griechische Staat müsse endlich akzeptieren, dass auch Beamte der EU auf griechischem Boden Reformen umsetzen. "Aber die sind keine feindliche Besatzungsmacht, sondern Hilfsinstrument", fügte Schulz hinzu.

cr/dapd
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