Mitten in der EU-Krise EU öffnet die Tür für Kroatien

Während die Europäische Union vor der Spaltung steht, schickt sich das nächste Land an, Mitglied des Staatenverbunds zu werden. Die Staats- und Regierungschefs von künftig 28 EU-Staaten haben auf dem EU-Gipfel den Beitrittsvertrag Kroatiens zur Europäischen Union unterzeichnet.
Kroatiens Präsident Josipovic: "Harte Arbeit, Beharrlichkeit, politischer Mut und Entschlossenheit zahlen sich aus"

Kroatiens Präsident Josipovic: "Harte Arbeit, Beharrlichkeit, politischer Mut und Entschlossenheit zahlen sich aus"

Foto: GEORGES GOBET/ AFP

Brüssel - Bei einer feierlichen Zeremonie setzten für Kroatien Staatspräsident Ivo Josipovic und Regierungschefin Jadranka Kosor ihre Unterschriften unter den Beitrittsvertrag Kroatiens zur Europäischen Union. Das Land soll zum 1. Juli 2013 EU-Mitglied werden, nachdem alle EU-Staaten den Vertrag unterzeichnet haben.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sprach von einem "historischen Tag" für Kroatien und die EU. Er verwies auf die umfangreichen Reformen, die das Land umsetzen musste, um die Aufnahmebedingungen der EU zu erfüllen.

Der Beitritt Kroatiens zeige allen anderen Ländern des westlichen Balkans, dass "harte Arbeit, Beharrlichkeit, politischer Mut und Entschlossenheit" den Beitritt zur EU möglich machten. "Dies zeigt, dass die Zukunft des gesamten Westbalkans in der Europäischen Union liegt."

mg/dpa
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