Hurrikan in den USA Nach "Irene" kommt "Katia"

Hurrikan "Katia" hat die zweihöchste Stufe erreicht und rast mit 215 Stundenkilometern über den Atlantik. In Kürze wird der Sturm die Bahamas erreichen. Der letzte Sturm "Irene" kostete den US-Steuerzahler 1,5 Milliarden Dollar.
Sturmopfer: Der jüngste Hurrikan "Irene" richtete in den USA weniger Schaden an als erwartet

Sturmopfer: Der jüngste Hurrikan "Irene" richtete in den USA weniger Schaden an als erwartet

Foto: AP

Miami - Die US-Behörden haben den Sturm "Katia" zu einem Hurrikan der zweithöchsten Stufe erklärt. Der Sturm habe Windgeschwindigkeiten von 215 Stundenkilometern erreicht und werde voraussichtlich hohen Wellengang an der US-Ostküste verursachen, erklärte das US-Hurrikanzentrum in Miami (NHC) in der Nacht zu Dienstag und setzte Stufe vier für den Sturm an.

"Katia" befand sich den Angaben zufolge am frühen Morgen MESZ rund 725 Kilometer von den Bermuda-Inseln entfernt. Das NHC mahnte die Behörden auf der Inselgruppe im Atlantik zur Vorsicht. Der Sturm werde in den kommenden Tagen wahrscheinlich auch auf die Großen Antillen sowie die Bahamas treffen, erklärte die Behörde.

Vor "Katia" war der Wirbelsturm "Irene" über die US-Ostküste hinweggezogen und hatte schwere Schäden angerichtet. Mindestens 49 Menschen starben. "Irene" kostet die Steuerzahler nach Schätzungen des Weißen Hauses rund 1,5 Milliarden Dollar.

"Katia" war noch vor wenigen Tagen zu einem Tropensturm herabgestuft worden, es war aber wieder mit einer Heraufstufung gerechnet worden. Die Saffir-Simpson-Skala sieht nach dem Tropischen Tief und dem Tropischen Sturm fünf Kategorien zur Klassifizierung von Hurrikanen vor.

rei/afp/apd
Mehr lesen über