Dominique Strauss-Kahn Gericht verschiebt Anhörung auf August

Dominique Strauss-Kahn hat zwei Wochen mehr Zeit, sich auf seinen nächsten Gerichtstermin vorzubereiten. Die Anhörung des früheren IWF-Chefs ist auf den 1. August verschoben worden. Seine Anwälte hoffen nun auf eine Einstellung des Verfahrens.
Darf das Land zurzeit nicht verlassen: Die Anklage gegen Dominique Strauss-Kahn bleibt trotz des aufgehobenen Hausarrests bestehen

Darf das Land zurzeit nicht verlassen: Die Anklage gegen Dominique Strauss-Kahn bleibt trotz des aufgehobenen Hausarrests bestehen

Foto: SHANNON STAPLETON/ Reuters

New York - Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muss erst am 1. August wieder zum nächsten Gerichtstermin erscheinen, um weiteren Ermittlungen zur Klärung der Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn mehr Zeit zu geben. Der ursprünglich für den 18. Juli angesetzte Termin wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Gericht in New York verschoben.

Strauss-Kahns Anwälte William Taylor und Benjamin Brafman teilten mit, sie hofften, dass der Staatsanwalt in dem verlängerten Zeitraum zu der "notwendigen Entscheidung kommt, den Fall einzustellen". Die Staatsanwaltschaft teilte mit, beide Seiten sollten bis zum 1. August ihre Ermittlungen fortsetzen. Der Antrag auf Verschiebung des ursprünglichen Termins sei eine Routinemaßnahme.

Nachdem Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens aufkamen, das Strauss-Kahn beschuldigt hat, wurde der Hausarrest des ehemaligen Chefs des Internationalen Währungsfonds aufgehoben. Die Anklage gegen ihn besteht allerdings weiterhin, auch das Land darf Strauss-Kahn nicht verlassen. Die Staatsanwaltschaft erklärte weiter, es gebe gerichtsmedizinische und andere Beweise, die die Aussage der 32-jährigen Hotelangestellten stützten.

sk/dapd
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