Dominique Strauss-Kahn Ex-IWF-Chef droht zweites Ermittlungsverfahren

Der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muss sich möglicherweise einem weiteren Ermittlungsverfahren stellen. Eine französische Sondereinheit hat jetzt Vorermittlungen gegen den 62-Jährigen aufgenommen, nachdem ihn eine französische Autorin wegen Vergewaltigung angezeigt hatte.
Droht ein weiteres Ermittlungsverfahren? Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn spricht von falschen Anschuldigungen

Droht ein weiteres Ermittlungsverfahren? Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn spricht von falschen Anschuldigungen

Foto: Richard Drew/ dpa

Paris - Gegen den Ex-IFW-Chef Dominique Strauss-Kahn sind nach der Vergewaltigungsanzeige der Autorin Tristane Banon in Frankreich Vorermittlungen eingeleitet worden. Mit der Untersuchung des Falls werde sich die auf solche Fälle spezialisierte Sonderheit BRDP beschäftigen, berichteten französische Medien am Freitag unter Berufung auf Justizkreise. Danach werde über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den 62-Jährigen entschieden.

Die Staatsanwaltschaft war zunächst nicht für eine offizielle Bestätigung zu erreichen.

Nach einem New Yorker Zimmermädchen hatte Anfang der Woche auch die französische Schriftstellerin Tristane Banon gegen Strauss-Kahn Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung erstattet. Die heute 32-Jährige wurde nach eigenen Angaben im Februar 2003 von dem Politiker sexuell bedrängt, als sie für ein Buchprojekt ein Interview mit ihm führen wollte. Strauss-Kahn bestreitet die Vorwürfe und will Banon wegen falscher Anschuldigen anzeigen.

krk/dpa-afx
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