Peking Spektakulärer Raub in der Verbotenen Stadt

Sieben aus Gold gefertigte Handtaschen und mit Juwelen besetzte Puderdosen sind aus der Verbotenen Stadt in Peking gestohlen worden. Noch ist unklar, wie die Diebe in den streng bewachten ehemaligen Kaiserpalast eindringen konnten. Seit 20 Jahren hatte es keinen Raub mehr dort gegeben.
Verbotene Stadt in Peking: Das Museum rätselt über den ersten Einbruch seit 20 Jahren

Verbotene Stadt in Peking: Das Museum rätselt über den ersten Einbruch seit 20 Jahren

Foto: Guang Niu/ Getty Images

Peking - Sieben wertvolle Ausstellungsstücke sind in der Nacht auf Mittwoch aus dem Palastmuseum in der Verbotenen Stadt in Peking gestohlen worden. Wie die Diebe in den streng bewachten früheren Kaiserpalast eindringen konnten, war zunächst unklar.

Sieben aus Gold gefertigte Handtaschen und mit Juwelen besetzte Puderdosen aus dem 20. Jahrhundert sind verschwunden. Es war der erste Einbruch in der Verbotenen Stadt seit 20 Jahren.

Wachmänner hatten einen Verdächtigen vom Tatort fliehen sehen, ihn aber nicht aufhalten können. Zwei weitere Ausstellungsstücke wurden später leicht beschädigt in der Nähe des Museums gefunden. Es werde kontrolliert, ob möglicherweise noch weitere Stücke entwendet wurden, sagte Museumssprecher Feng Naien. Er kündigte außerdem an, dass das Museum seine Sicherheitsvorkehrungen verbessern werde.

Die Diebe hatten in einer temporären Ausstellung mit Leihgaben des Liang-Yi-Museums in Hongkong zugeschlagen. Die gestohlenen Stücke gehörten dem Hongkonger Kunstsammler Fung Yiu Fai. Der Kurator des Liang-Yi-Museums, Wang Xiahong, wollte den Wert der Stücke nicht bekannt geben.

Trotz des Diebstahls solle die Ausstellung aber weitergehen, sagte er. Außerdem würden weitere Stücke hinzugefügt werden. Die Ausstellung im Palastmuseum wurde zeitweise geschlossen, soll aber bald wieder öffnen.

mg/dapd