Datencrash Chaos-Flugtag in Buenos Aires

Der Ausfall eines Computers hat die Flughäfen der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ins Chaos gestürzt. Der Zentralrechner der Luftüberwachung für die 13-Millionen-Metropole habe versagt. Damit war auch der Funkverkehr zwischen Fluglotsen und allen Flugzeugen unterbrochen gewesen.
Hohe Verspätungen: Flughafen in Buenos Aires lahm gelegt

Hohe Verspätungen: Flughafen in Buenos Aires lahm gelegt

Foto: Graeme Robertson/ Getty Images

Buenos Aires - Mehr als 200 Flüge mussten abgesagt oder verschoben werden, teilte die nationale Zivilluftfahrtbehörde ANAC mit. Betroffen war auch der tägliche Flug der Lufthansa von Buenos Aires nach Frankfurt. Statt planmäßig um 17.55 Uhr (21.55 Uhr MEZ) konnte Flugnummer 511 erst gute sechs Stunden später kurz nach Mitternacht zum längsten Nonstop-Flug im Lufthansa-Streckennetz starten.

Besonders ärgerlich war die Panne für Passagiere, die ihr Gepäck schon abgegeben hatten oder schon in startbereiten Flugzeugen saßen. Sie mussten stundenlang warten, um die Flugzeuge wieder verlassen zu können, und dann dauerte es noch mal lange, bis sie ihr Gepäck zurückbekamen. Beim Inlandsflughafen bildete sich außerhalb des Gebäudes eine mehrere Hundert Meter lange Schlange von Passagieren, die umbuchen oder ihr Geld zurück wollten.

kst/dpa
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